Kostenloser Online-Stromvergleich
Postleitzahl: ?
Jährlicher
Stromverbrauch: ?
 

Stromvergleich nutzen und clever sparen

Die Stromkosten sind in den letzten Jahren sowohl für die privaten Haushalte als auch für Industrie drastisch gestiegen: Im Vergleich zu den im Jahr 2014 durchschnittlich berechneten 29,31 Cent/KWh nehmen sich die 13,94 Cent/KWh aus dem Jahr 2000 harmlos aus, weniger als die Hälfte mussten die privaten Verbraucher damals aufbringen. Umso wichtiger ist die genaue Recherche der durchaus unterschiedlichen Konditionen der immer zahlreicher werdenden Anbieter, unser Stromvergleich hilft Ihnen dabei fundiert weiter.

Stromvergleich – einfach, übersichtlich und aussagekräftig

Mit der Deregulierung des Strommarktes, die bereits 1998 in Kraft trat, sich aber erst im Laufe der Jahre so richtig bemerkbar machte, konnten neben den großen Konzernen, die den Stromversorgungsmarkt dominierten, viele kleine Anbieter auf den Markt strömen. Natürlich birgt diese Öffnung auch Risiken, erste Insolvenzen sind bereits zu verzeichnen, nicht zuletzt die Verbraucher blieben auf offenen Forderungen sitzen. Zu diesem Punkt werden wir Ihnen wichtige Hinweise liefern, denn unser Stromvergleich zeigt nicht nur

  • die aktuellen Konditionen der einzelnen Anbieter auf, sondern vor allem auch
  • deren Geschichte,
  • wichtige Informationen zum Hintergrund und
  • zur Größe des Unternehmens.

Wesentlich größer sind jedoch die Vorteile, die Sie heute aus der großen Vielfalt der Stromanbieter ziehen können: Mit unserem professionellen Stromvergleich erhalten Sie die Möglichkeit, sich jederzeit auf aktuelle Daten verlassen und somit sicher am Markt orientieren zu können. Das Procedere für einen Wechsel ist denkbar einfach, denn auch hier erhalten Sie umfassende Unterstützung. Wir führen Sie zum einen Schritt für Schritt durch den Ablauf, erklären jeden Punkt ausführlich und geben Ihnen wichtige Tipps. Zum anderen stellen wir Ihnen über den eigentlichen Stromvergleich hinaus zahlreiche interessante Informationen zur Verfügung, die Sie zum ausgewiesenen Stromexperten machen. Schließlich liegt es an den Verbrauchern selbst, mit ihrer Entscheidung auf die Stromanbieter einen energischen Wettbewerbsdruck auszuüben – und nachhaltig von dieser Entwicklung zu profitieren.

Statistiken zum Strom

Stromanbieter-Wechsler:

Pro Jahr wechseln 3,6 Millionen Deutsche ihren Stromanbieter, Stand 2014.
Durchgeführte Stromvergleiche:

Pro Jahr werden ca. 150 Millionen Stromvergleiche durchgeführt
Stromverbrauch:

davon privat:

In 2013 wurden in Deutschland insgesamt 606,8 Mrd. kWh Strom verbraucht. Davon 26% in privaten Haushalten.
Stromausgaben:

davon privat:

In Deutschalnd werden jährlich über 176 Mrd. € für Strom ausgegeben. Davon 26% in privaten Haushalten.
Stromerzeugung:
Braunkohle:

Steinkohle:

In Deutschalnd werden jährlich ca. 160,9 Mrd. kWh mit Braunkohle und 121,7 Mrd. kWh mit Steinkohle erzeugt.
Stromerzeugung:
Kernenergie:

Erdgas:

In Deutschalnd werden jährlich 97,3 Mrd. kWh aus Kernenergie und 67,4 Mrd. kWh aus Erdgas erzeugt.
Stromerzeugung:

Mineralöl:

Energieträger:

In Deutschalnd werden jährlich 7,2 Mrd. kWh aus Mineralölprodukten und 26,2 Mrd. kWh aus übrigen Energieträgern erzeugt.
Stromerzeugung:

Ern. Energien:

Davon Windkraft:

In Deutschalnd werden jährlich 151,4 Mrd. kWh aus Erneuerbaren Energien und davon 51,7 Mrd. kWh aus Windkraft erzeugt.

Der Strompreis – sehr viel mehr als Herstellungskosten

Um die Entwicklung des Strompreises in den letzten Jahren nachzuvollziehen und die Perspektive einschätzen zu können, werden wir zunächst die einzelnen Bestandteile des Strompreises untersuchen: Die eigentlichen Herstellungskosten machen nämlich nicht einmal die Hälfte der durchschnittlichen Kosten aus.

Es lassen sich drei wesentliche Bestandteile des Strompreises unterscheiden:

  1. Stromerzeugung, Beschaffung sowie Lieferung
  2. Nutzungsentgelte für das Netz
  3. Abgaben, Steuern und Umlagen

Stromerzeugung, Beschaffung sowie Lieferung

Die Handelspreise an den Strombörsen sind ausschlaggebend für die zu erzielenden Preise im Einkauf oder Verkauf von Strom. Für Deutschland zeichnet die EEX-Börse in Leipzig u. a. als Großhandelsmarkt verantwortlich, hier verkaufen Energieerzeuger ihren produzierten Strom, die Energieversorger wiederum beziehen die benötigten Mengen. In diesen Preisen sind sowohl die Emissionskosten für Kohlendioxid als auch die Gewinne der Versorger schon enthalten. Dieser Posten nimmt ca. 25 Prozent des Verbrauchspreises für private Haushalte ein. Es mag zunächst irritieren, dass die Börsenpreise seit 2008 kontinuierlich gefallen, aber die Verbraucherpreise gestiegen sind – dies liegt in den nächsten Kostenpositionen begründet.

Nutzungsentgelte für das Netz

Die Betreiber der Stromnetze dürfen ein gesetzlich vorgeschriebenes Entgelt für die Durchleitung von Strom erheben, das auf die Verbraucher umgelegt wird. Mit dieser Position werden die Aufwendungen für den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb der Stromnetze abgegolten. Um Transparenz in der Preisbildung zu schaffen, müssen die Netzbetreiber bereits seit dem Jahr 2005 ihre Entgelte von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Mit rund 20 Prozent des Endverbraucherpreises schlagen diese Entgelte im Durchschnitt zu Buche.

Abgaben, Steuern und Umlagen

Mehr als 50 Prozent des Strompreises für private Verbraucher werden für die folgenden Abgaben, Steuern und Umlagen ausgegeben:

  • Konzessionsabgabe
    Wird an Gemeinden für Wegerechte und Stromleitungen bezahlt.
  • Stromsteuer
    Als Ökosteuer wird diese zusätzliche Abgabe bereits seit 1999 erhoben, um die Realisierung klimapolitischer Zielsetzungen zu unterstützen, allerdings dürfte wohl der größte Teil für die gesetzliche Rente investiert werden.
  • Umlage für KWK
    Die Stromerzeugung aus der Kraft-Wärme-Kopplung soll bereits seit 2000 mit dieser Abgabe gefördert werden.
  • EEG-Umlage
    Wird abgeführt, um die über dem Marktdurchschnitt liegenden Stromvergütungen für Produzenten erneuerbarer Energien zu sichern. Die Differenz zwischen Marktpreis und EEG-Einspeisevergütung wird aus dieser Umlage bestritten – von den Verbrauchern.
  • Umlage § 19
    Diese Entschädigung für die Stromnetzbetreiber bezieht sich auf die Stromnetzentgeltverordnung. Da die Industrie teilweise vom Netznutzungsentgelt befreit wurde, dürfen die Verbraucher seit dem Jahr 2012 die entgangenen Einnahmen der Netzbetreiber ausgleichen.
  • Umlage für Offshore-Haftung
    Muss seit 2013 dafür bezahlt werden, dass ein Großteil der Kosten für Schadenersatzforderungen wegen der Ausfälle oder Verzögerungen, die bei der Anbindung von Offhore-Windenergieparks entstehen, aufgefangen wird. Der Verbraucher trägt mit 0,25 Cent/KWh zur Schadenminimierung bei.
  • Umlage für Abschaltung
    Wird geregelt im § 18 AbLaV und bezieht sich auf eine Entschädigung, die den großen Stromverbrauchern für den Fall zugesprochen wird, dass sie ihre Last zeitweise abschalten, wenn ein Blackout droht. So soll die Versorgungssicherheit auch in Krisenzeiten gewährleistet werden, die Entschädigung wird von den Übertragungsnetzbetreibern gezahlt, nachdem die Verbraucher dafür aufgekommen sind.
  • Umsatzsteuer
    19 Prozent, die sich auf den Netto-Strompreis beziehen, werden direkt an den Staat abgeführt.

Die Strompreisentwicklung – nicht immer nachvollziehbar

Die Statistik des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) gibt Aufschluss über die Entwicklung des Strompreises für private Haushalte. Auffällig ist, dass die Stromerzeugungskosten seit 2000 nur moderat angestiegen sind, nämlich von durchschnittlich 8,62 Cent/KWh auf 13,87 Cent/KWh. Der Verbraucherpreis allerdings hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, was eindeutig den exorbitant gestiegenen Abgaben geschuldet ist.

 Erzeugung, Transport, VertriebMwSt.Konzessions-
abgabe
EEG-
Umlage
KWK-
Aufschlag
§19 StromNEV-
Umlage
Offshore-
Haftungsumlage
abLa-
Umlage
Stromsteuer Summe
199812.91¢2.33¢1.79¢0.08¢17.11¢
199911.60¢2.28¢1.79¢0.09¢0.77¢16.53¢
20008.62¢1.92¢1.79¢0.20¢0.13¢1.28¢13.94¢
20018.58¢1.97¢1.79¢0.25¢0.20¢1.53¢14.32¢
20029.70¢2.22¢1.79¢0.35¢0.26¢1.79¢16.11¢
200310.25¢2.37¢1.79¢0.42¢0.31¢2.02¢17.16¢
200410.85¢2.48¢1.79¢0.51¢0.28¢2.05¢17.96¢
200511.22¢2.57¢1.79¢0.69¢0.34¢2.05¢18.66¢
200611.72¢2.68¢1.79¢0.88¢0.34¢2.05¢19.46¢
200712.19¢3.30¢1.79¢1.02¢0.29¢2.05¢20.64¢
200812.99¢3.46¢1.79¢1.16¢0.2¢2.05¢21.65¢
200914.12¢3.71¢1.79¢1.31¢0.23¢2.05¢23.21¢
201013.89¢3.78¢1.79¢2.05¢0.13¢2.05¢23.69¢
201113.80¢4.03¢1.79¢3.53¢0.03¢2.05¢25.23¢
201214.17¢4.13¢1.79¢3.59¢0.00¢0.151¢2.05¢25.89¢
201314.42¢4.56¢1.79¢5.28¢0.126¢0.33¢0.25¢2.05¢28.84¢
201413.87¢4.65¢1.79¢6.24¢0.18¢0.09¢0.25¢0.01¢2.05¢29.13¢

Quelle: BDEW, Stand 05/14

Im Vergleich zu den Strompreisen, die an der Strombörse erzielt werden, wird erst das ganze Ausmaß dieser Entwicklung deutlich: Seit 2008 sind die Preise rapide gesunken – Tendenz fallend. Insbesondere die EEG-Umlage, die die Differenz zur Einspeisevergütung für erneuerbare Energien ausgleichen soll, hat die Verbraucherpreise nach oben getrieben. Nun soll diese Umlage zwar etwas fallen, unter dem Strich wird sich das aber nur marginal bemerkbar machen:

Die EEG-Umlage reduziert sich 2015 von 6,24 auf 6,17 Cent/KWh – bei einem Jahresverbrauch von rund 4.000 KWh sparen Sie also ganze fünf Euro ein.

Umso wichtiger ist es, dass Sie in unserem Stromvergleich nach Alternativen suchen, um mit einem cleveren Stromanbieterwechsel der wachsenden Belastung effektiv entgegenzuwirken. Einsparungen von rund 300 Euro pro Jahr sind durchaus realistisch, überzeugen Sie sich selbst.

Wettbewerbsdruck durch Stromvergleich

Die jährliche Abrechnung muss nicht zum Albtraum werden, wenn Sie mit ein wenig Aufwand die aktuellen Konditionen der vielen Stromanbieter gegeneinander aufwiegen. Natürlich gibt es Vorbehalte und Unsicherheiten im Bezug auf einen Anbieterwechsel, wir werden Ihnen mit vielen Informationen die Sicherheit geben, dass Sie keinerlei Risiken beim Wechsel des Stromversorgers eingehen. Schon die vielen Details, die Sie unserem Stromvergleich entnehmen können, zeigen Ihnen

  • sämtliche vertraglichen Regelungen,
  • Besonderheiten in den Tarifen und vor allem auch
  • die Herkunft des angebotenen Stromes an.

Gehen Sie einfach Punkt für Punkt durch, wählen Sie sich mehrere interessante Anbieter aus und stellen Sie die Angebote gegenüber – unter dem Strich können Sie nur gewinnen.

Der Wechsel des Stromanbieters bedeutet nicht, dass Sie anderen Strom nutzen werden, als dies bisher der Fall war. An der Versorgung ändert sich überhaupt nichts, Sie entscheiden aber, wer den von Ihnen verbrauchten Strom in das Netz einspeist und dafür Geld kassieren kann. Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifen, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben – wir werden ausführlich darauf eingehen. Natürlich ändern sich die Konditionen permanent, sodass Ihre heutige Auswahl im nächsten Jahr im Vergleich zu anderen Offerten nicht mehr die günstigste Variante darstellen muss. Nutzen Sie diese Marktbewegungen doch clever für sich aus, Sie können immer zum Ablauf der Vertragslaufzeit oder bei Preiserhöhungen kündigen – und den nächsten günstigen Anbieter wählen.

Der Aufwand ist wirklich gering, denn die Auswahl eines Anbieters reicht vollkommen aus. Mit der Übermittlung Ihrer persönlichen Daten und der notwendigen Informationen zum Vorvertrag haben Sie schon Ihren Anteil geleistet, die Dienstleister werden sich um einen reibungslosen Wechsel kümmern. Mit Hilfe einer Vollmacht können alle Schritte in Ihrem Auftrag erledigt werden, es fehlt dann nur noch der zum Wechseltermin aktuelle Zählerstand, um die Abrechnung für den bisherigen Versorger und die Rechnungslegung für den neuen gewährleisten zu können.

Wichtige Hinweise zu den unterschiedlichen Tarifen im Stromvergleich

Sie werden im Stromvergleich auf eine Fülle an variablen Größen zur Selektion der günstigsten Anbieter treffen, die wir Ihnen gerne etwas näher erläutern:

  1. Laufzeiten beachten

    Je länger Sie die Laufzeit für einen Vertrag wählen, desto günstiger wird der Preis. Für den Stromversorger entsteht so eine gewisse Umsatzsicherheit, die er Ihnen durchaus vergütet. Andererseits berauben Sie sich selbst der Möglichkeit, mit einem regelmäßigen Wechsel, zum Beispiel alle 12 Monate, erhebliche Einsparungen zu realisieren. Das andere Extrem sind kurzfristig kündbare Verträge, die einen entsprechenden Aufpreis enthalten.

    Empfehlung:
    Wählen Sie einen guten Kompromiss, 12 Monate Laufzeit sind für eine zeitnahe Reaktion auf Marktveränderungen angemessen.
  2. Mit oder ohne Preisgarantie

    Wählen Sie einen Tarif ohne Preisgarantie für die Laufzeit, darf der Stromversorger jederzeit den Preis anpassen – ohne dass Sie deswegen vor Ablauf kündigen könnten. Naturgemäß fallen diese Tarife günstiger aus, als dies mit einer Preisgarantie der Fall ist.

    Empfehlung:
    Mit einer Preisgarantie für 12 Monate schaffen Sie sich eine schöne vertragliche Sicherheit. Sollten Sie eine längere Laufzeit gewählt haben, denken Sie bitte auch über eine entsprechende Preisgarantie nach. Natürlich können Sie damit auch Verluste machen, wenn die Verbraucherpreise für Strom fallen würden - die Wahrscheinlichkeit ist allerdings eher gering.
  3. Preisvorteile durch Vorauskasse abwägen

    Natürlich sind die günstigen Strompreise dieser Tarife verlockend, allerdings müssen Sie für sechs oder zwölf Monate in Vorleistung gehen. Die Risiken, die Sie damit eingehen, hängen nicht zuletzt vom Versorger ab, von dessen Größe, Geschichte und Seriosität. Sollte der Anbieter nämlich während der Vertragslaufzeit in die Insolvenz gehen müssen, haben Sie zwar die Vorauszahlung bereits geleistet, müssen aber die vom Ersatzversorger berechneten Stromkosten trotzdem bezahlen. Wie viel Sie von Ihrem Guthaben aus einer Insolvenz erhalten können, hängt von der verwertbaren Masse und der Anzahl der Gläubiger ab. Nicht selten bleiben die Endverbraucher auf Ihren Forderungen sitzen. Es ist also abzuwägen, ob ein solcher Tarif für Sie Sinn macht.

    Empfehlung:
    Um die Risiken einer Insolvenz minimieren zu können, sollten Sie sich ausführlich zum jeweiligen Versorgungsunternehmen informieren. Eine Sicherheit erlangen Sie dadurch aber nicht, darüber sollten Sie sich im Klaren sein.
  4. Bonus oder Prämie – nehmen Sie sie mit

    Viele der Stromversorger räumen für Neukunden eine Gutschrift oder einen Bonus ein, die Handhabung ist allerdings sehr unterschiedlich: Schreiben die einen den Betrag relativ kurzfristig auf Ihrem Konto gut, verrechnen andere den Bonus bei der Schlussabrechnung zum Ende der Vertragslaufzeit. Unser Stromvergleich eröffnet Ihnen zu den jeweiligen Regelungen alle Informationen, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Auch wenn ein Neukundenbonus nur einmal gezahlt wird: Sie können regelmäßig wechseln und diese zusätzlichen Bonifikationen mit gutem Gewissen in Anspruch nehmen.

    Empfehlung:
    Sehr angenehm sind die Gutschriften, die kurzfristig vorgenommen werden. Schauen Sie sich die vertraglichen Regelungen genau an und realisieren Sie alle Vorteile, die Sie kriegen können.
  5. Pakettarife – machen diese Sinn?

    Bei diesen Tarifen ordern Sie ein festes Budget, zum Beispiel 3.500 KWh für ein Jahr. Der Stromversorger hat somit die Sicherheit, dass dieses Volumen in jedem Fall bezahlt wird und räumt Ihnen entsprechend niedrige Preise ein. Überschreitet Ihr Verbrauch allerdings dieses Budget, zahlen Sie für den Mehrverbrauch einen relativ hohen Preis. Nutzen Sie die 3.500 KWh nicht aus, verfällt das Kontingent – bezahlt haben Sie trotzdem. Es ist also genau abzuwägen, ob ein solcher Tarif für Sie sinnvoll ist. Insbesondere mit den neue Haushaltsgeräte und Lampen sowie einem bewussten Umgang mit elektrischen Geräten reduziert sich der durchschnittliche Verbrauch immer weiter, sodass die Planbarkeit für Pakettarife in aller Regel fehlt.

    Empfehlung:
    Prüfen Sie Ihren Stromverbrauch genau, bevor Sie einen solchen Tarif auswählen. Können Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass Sie die gewählte Größenordnung wieder erreichen, sparen Sie auf diese Weise Geld - sonst legen Sie kräftig drauf.

Stromvergleich und Stromverbrauch

Neben dem cleveren Wechsel des Stromanbieters können Sie sich natürlich mit der Überprüfung Ihres eigenen Umgangs mit elektrischen Geräten ein weiteres Einsparpotenzial eröffnen. Einige Tipps sollen Ihnen dabei helfen, sich bewusster mit der Thematik auseinanderzusetzen:

Energieeffizienzklassen – nicht nur ein Wort

Die EnergieeffizienzDie großen Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Waschmaschinen, Kühlschränke oder Geschirrspüler, unterscheiden sich hinsichtlich des Stromverbrauchs enorm. Nicht umsonst wurden die Energieeffizienzklassen eingeführt, zu deren Ausweis die Hersteller verpflichtet sind. Alte Geräte sind im Vergleich zu den modernen wahre Stromfresser, wie die einschlägigen Vergleiche der Verbrauchsdaten belegen. Aber auch die Energiesparlampen, die sich in ihrer Technologie deutlich weiter entwickelt haben, bergen ein immenses Sparpotenzial. Die Umstellung kann sich durchaus rechnen, wenn Sie die Leuchtkörper intensiv nutzen. Darüber hinaus gibt es aber einige kleine Änderungen, die unter dem Strich eine große Wirkung haben können:

  • Wenn Geräte nicht benutzt werden, Stecker aus der Steckdose ziehen.
    Elektrische Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie nicht genutzt werden und nur an die Steckdose angeschlossen sind. Bestes Beispiel: Ladegeräte für Handys, elektrische Zahnbürste oder Rasierapparat. Ziehen Sie den Stecker, dieser kleine Aufwand wird sich bemerkbar machen.
  • Fernseher, DVD-Player & Co. – Standby vermeiden
    Auch hier lohnt sich der zusätzliche Handgriff, denn diese Geräte verbrauchen ebenfalls Strom, wenn sie im Standby-Modus verbleiben. Tun Sie es für sich selbst, aber auch für die Umwelt, das Ausschalten wird Ihre Stromrechnung reduzieren.
  • Geschirrspüler – automatisch spült sparsamer
    Ein gut bestückter Geschirrspüler erledigt den Abwasch günstiger, als Sie dies von Hand erledigen könnten. Selbst die elektrische Aufbereitung des warmen Wassers kann diese Tatsache nicht aus dem Weg räumen – solange es sich um ein modernes Gerät mit guter Energieeffizienz handelt.
  • Kühlschrank nicht überstrapazieren
    Wenn Sie warme Speisen zunächst auskühlen lassen, bevor Sie diese in den Kühlschrank packen, sparen Sie ebenfalls Strom. Je wärmer der Innenraum durch die Speisen wird, desto mehr muss dieser arbeiten und Strom verbrauchen, um wieder auf die eingestellte Temperatur zu kommen. Etwas Geduld zahlt sich also aus, nur abgekühlte Speisen gehören in den Kühlschrank.

Neue Pläne der EU – Ökodesign-Richtlinie

Stromvergleich - Jetzt an Morgen denken!Die Erreichung der Klimaziele scheint zwar in weite Ferne gerückt, allerdings geht die EU mit ihrer Ökodesign-Richtlinie aktiv gegen die Stromfresser unter den Haushaltsgeräten vor. So stehen aktuell Kaffeemaschinen und -automaten im Fokus der Politiker, umweltgerechte Gestaltung auf der einen Seite und niedriger Stromverbrauch auf der anderen Seite werden in der am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Richtlinie vorgeschrieben. Die Warmhaltefunktion bei Kaffeemaschinen wurde reglementiert, nach fünf Minuten soll sich diese Funktion abschalten, solange es sich um eine Maschine mit Isolierkanne handelt. Bei Kaffeemaschinen mit normalen Kannen beträgt diese Dauer 40 Minuten, dann dürfte der Kaffee allerdings auch nicht mehr genießbar sein. Ein Schlupfloch muss natürlich sein: Die Hersteller dürfen die manuelle Abschaltung dieser verbrauchsreduzierenden Automatik integrieren.

Über die Kaffeemaschinen hinaus reguliert die Richtlinie auch die Vorschriften für Backöfen, Dunstabzugshauben und Kochfelder neu – weitere Novellierungen dürfen wir erwarten. Auch wenn diese Maßnahmen in einigen Fällen seltsame Blüten treiben, letztendlich geht es um die Reduzierung des Stromverbrauchs zur Einhaltung der gesteckten Klimaziele – und damit um unser aller Wohl. Wenn die Hersteller so animiert werden, neue und effizientere Geräte zu entwickeln, ist das zu begrüßen.

Um aber sofort Kosten einzusparen, legen wir Ihnen unseren Stromvergleich ans Herz: Mit wenig Aufwand können Sie für sich persönlich einen großen Effekt erzielen und unter dem Strich eine deutliche Ersparnis realisieren – die sich durch einen bewussten Umgang mit Energie noch vergrößern lässt.